127 Klarheit in der Lebensmitte: Wechseljahre als Wendepunkt nutzen mit Bettina Groetzki

Shownotes

Du weißt, dass sich etwas ändern muss. Aber du weißt nicht wie. Dieses Gefühl kennt Bettina Grötzki gut. Nicht nur aus ihrer eigenen Geschichte, sondern aus hunderten Gesprächen mit Frauen, die genau an diesem Punkt stecken: viel geleistet, für alle da gewesen. Und dann, mitten in den Wechseljahren, die Frage: Was ist eigentlich mit mir?

Bettina hat daraus keine persönliche Krise gemacht, sondern eine Mission. Als Gründerin von Erfolg.Reif begleitet sie Frauen in der Lebensmitte dabei, wieder Klarheit über ihre eigenen Wünsche und Antreiber zu finden. Mit wissenschaftlich fundierter Persönlichkeitsdiagnostik, konkreten Tools und dem ehrlichen Blick auf das, was wirklich passt. Und was nicht mehr.

Im Gespräch mit Daniela sprechen die zwei darüber, warum leistungsstarke Frauen sich besonders oft verlieren, was innere Antreiber mit Klarheit zu tun haben und warum der erste Schritt klein sein darf, aber klar sein muss. 👉 Diese Episode zeigt: Wechseljahre sind kein Einschnitt, sondern ein Wendepunkt. Und Klarheit ist keine Frage des perfekten Plans, sondern des ehrlichen Hinschauens.

🔍 Darum geht's in dieser Folge:

  • Der größte Irrglaube: Warum „das lohnt sich jetzt nicht mehr" eine der gefährlichsten Überzeugungen in der Lebensmitte ist
  • Einschnitt vs. Wendepunkt: Was der Unterschied ist und warum er mehr als Wortwahl bedeutet
  • Das gedankliche Hamsterrad: Wie Frauen darin feststecken und warum sie alleine oft nicht herauskommen
  • Leistungsstarke Frauen: Warum genau die, die viel geschafft haben, sich selbst am häufigsten hinten anstellen
  • Selbstoptimierung vs. Klarheit: Was der entscheidende Unterschied ist und warum höher, schneller, weiter in den Wechseljahren die falsche Richtung ist
  • Innere Antreiber und Lebensmotive: Was die wissenschaftliche Persönlichkeitsanalyse zeigt und warum sie keine Schublade ist
  • Der erste Schritt: Warum du weder kündigen noch den perfekten Plan haben musst, bevor du anfängst
  • Wissen vs. Umsetzung: Warum Verstehen alleine nicht reicht und wie der Weg in die Umsetzung wirklich aussieht
  • Coaching als Abkürzung: Was eine Begleitung von außen bewirkt und was Bettinas Prozess konkret umfasst
  • Veränderung beginnt innen: Warum es nichts bringt, im Außen zu suchen, solange sich innen nichts verschoben hat

💬 Zitate & Gedanken aus der Episode:

  • „Ich glaube, das lohnt sich jetzt für mich nicht mehr. Irgendwie habe ich das Gefühl, das ist zu spät."
  • „Wenn ich nicht weiß, was mich wirklich antreibt, nehme ich mich ja immer mit. Dann wechsle ich quasi nur das Umfeld."
  • „Frau muss nicht als Superwoman durch die Welt schweben, aber ein Hätte-ich-nur sollte im Wortschatz einer Frau nicht vorkommen."
  • „Mein Energielevel ist manchmal niedriger als meine To-Do-Liste lang."
  • „Die Wechseljahre waren lange genug in so einer Art Schmuddel-Ecke. Danach kommt ja eh nichts mehr. Aber es geht nicht bergab, sondern es ist eine Chance."

Dein Kontakt zu Bettina: auf Instagram: @erfolg.reif im Web: www.erfolgreif.de Direkt zum Kalender für ein kostenfreies Klarheitsgespräch (Coffee-Talk): https://calendly.com/erfolgreif/coffee-talk

Direkt zu Bettinas Webinaren: https://coaching.erfolgreif.de/webinar

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Transkript anzeigen

00:00:02: Erleben wir noch mehr aus?

00:00:04: In dieser Episode geht es ganz viel um das Thema Veränderung, Wandel.

00:00:10: Was ja eben die Wechseljahre so sind und was man auch vielleicht kennen kann wie man ganz jung war mit unserer Schulausbildung vielleicht gerade fertig geworden ist.

00:00:20: Ich sehe das gerade so schön bei uns zu Hause.

00:00:23: Meine Tochter hat jetzt gerade die schriftliche Matura also Abitur hinter sich gebracht Die Mündliche steht noch aus und dieses Gefühl Mir kehrt die Welt, wir stehen alle Türen offen.

00:00:37: Das fühlt sich gerade so und das finde ich so schön!

00:00:40: Und das kann ich mir auch noch erinnern wie das bei mir war, als ich damals so jung war... ...und auch kann ich mich erinneren, wie ich vor so rund ja mittlerweile fast vier Jahren mir gedacht habe, hm irgendwie mir fördert was in meinem Leben.

00:00:57: Ich möchte nur so gern ganz etwas anders machen.

00:01:00: Ich war über fünfundzwanzig Jahre Journalistin und ich war wirklich gern JournalistIn.

00:01:05: Ich habe alles bedient, bis auf Fernsehen tatsächlich – und ich hab ganz lang das Gefühl gehabt dass ich als Journalist in Sinnstiftend arbeiten kann.

00:01:15: Tatsache ist aber, dass es ja gar nicht so möglich ist!

00:01:20: Und ich bin rückblickend meinem Gönäkologen der keine Ahnung hatte was er mir Frau in den Wechseljahren sagen soll So dankbar, dass der so keine Ahnung gehabt hat.

00:01:31: Weil so ist Menomio entstanden und ja da war zuerst einmal nur die Idee!

00:01:36: Und dann auch ganz viele

00:01:37: Fragen...

00:01:38: Auch ganz viele Bedenken natürlich weil vor rund vier Jahren war das Thema in Österreich noch gar nicht an Bildschirmen.

00:01:48: Und dann irgendwie so naja ich probiere es halt einfach damals auch noch in einer festen Anstellung, die ich sehr geliebt habe Und wo ich mich eben, das ist jetzt rund zwei Jahre her dann entschieden habe.

00:02:01: Ich muss mir entscheiden für eines dieser Dinge weil sonst kann man das einfach nicht so weit da vorantreiben wie immer das eigentlich wünscht.

00:02:11: und so schwer mir diese Entscheidung damals tatsächlich gefallen ist umso glücklicher bin ich heute dass ich es getan habe damit es Menomio gibt so wie es Menomeo aktuell gibt.

00:02:22: Und ja, aber Menomeos stehen die Zeichen ganz für Veränderung!

00:02:25: Ich verändere gerade so einiges hoffentlich für dich als Hörerin nicht hörbar, aber es tut sich ganz schön.

00:02:32: Das Thema KI was ich euch schon mal angekündigt habe steht jetzt wirklich in den Startlöchern und ich hoffe, dass ihr echtes Beut auch wirklich erzählen kann was ich da geplant habe.

00:02:44: Auch möchte ich die Qualität von Menomio noch mehr anheben.

00:02:48: Also bitte wirklich jederzeit gern, wenn du sagst hey ihr habt da ein Thema das würde mir echt interessieren.

00:02:53: Daniela fuchst dir doch mal rein.

00:02:55: nehmt das doch bitte in den Menomyo Redaktionsplan auf.

00:02:59: was aber gleich geblieben ist ist dass wir meine Gesprächspartnerinnen und Expertinnen folgen am Schluss der Episode ins Freudenbuch schreiben.

00:03:08: Da hat mich interessiert Wacht ihr eigentlich so lange?

00:03:11: Kennt ihr das Freudenbuch?

00:03:13: Lasst mir das vorgern auf Spotify in den Kommentaren wissen, damit ihr weiß ob ich es zu meiner Belustigung mache oder ob euch das auch taugt.

00:03:22: Was auch gleich geblieben ist, fremde über jede finanzielle Unterstützung von Euch!

00:03:29: Vielen Dank an diejenigen, die das schon getan haben und vielen dank im Voraus an diejenigen, diese denken hey Daniela du machst wirklich einen guten Job mit Menomeo Unterstützt dich da gerne.

00:03:41: Wie das möglich ist, steht übrigens alles in den Show-Notes!

00:03:45: Also heute das große Thema Veränderung, Wandel – wie kann ich es schaffen?

00:03:52: Das Leben zu leben was ich mir immer schon gewünschen habe.

00:04:09: Okay

00:04:09: dann wird's Zeit für Menomio der Podcast für glückliche Wechseljahre Mit Expertinneninterviews, Erfahrungsaustausch, Community-Building, Tipps und Inspirationen für die wahrscheinlich spannendste Zeit in deinem Leben.

00:04:25: Bist du dafür bereit?

00:04:27: Dann auf geht's!

00:04:38: Unser Thema diesmal dreht sich um etwas, was ich wirklich oft höre.

00:04:43: Von euch Menomios von Freundinnen und Frauen in meinem Umfeld nämlich dieses Ich weiß nicht mehr so genau wer eigentlich bin Und ich war es erst recht nett.

00:04:53: Was ich eigentlich alles noch will.

00:04:55: Kommt dir das auch irgendwie bekannt vor?

00:04:57: Du hast jahrelang funktioniert, hast Karriere gemacht.

00:05:01: Die Familie gestemmt alle irgendwie happy coiden die ganze Zeit und plötzlich mitten in den Wechseljahren fragte dein Körper, dein Kopf deine Seele relativ laut was ist eigentlich mit dir?

00:05:16: Und ich bin ja davon überzeugt dass es dann keine Krise ist sondern eine Einladung.

00:05:21: Und genau darum geht es heute.

00:05:23: Meine Gesprächspartnerin kennt nämlich diese Momente aus ihrer eigenen Arbeit und begleitet Frauen genau durch diese Phase.

00:05:31: Bediener Krootzke ist Gründerin von Erfolg Reif, Erfolg!

00:05:36: Punkt Reif, wenn ihr gleich mal dann noch suchen möchtet parallel.

00:05:39: Sie ist Autorin, Speakerin und die Frau, die aus über dreißig Jahren Erfahrung in Führung, Kommunikation und Healthcare Management weiß – Veränderung ist möglich!

00:05:51: Mit System, mit Klarheit, mit dir.

00:05:55: Ich freu mich sehr dass du heute bei mir zu Gast bist.

00:05:58: liebe Bettina herzlich willkommen.

00:06:00: Danke Daniela.

00:06:01: ich freue mich auch riesig das ich heute hier bin.

00:06:04: Ich möchte gleich zu Beginn, wie es bei Menomio so ein bisschen usus ist eine Sache klarstellen.

00:06:09: Weil das oft verwechselt wird.

00:06:10: Was ist der größte Ihr Glaube?

00:06:12: Denn du über Frauen in der Lebensmitte und das Thema Veränderung hörst!

00:06:18: Das ist ne gute Frage Danila und was ich wirklich von ganz ganz vielen Frauen mit denen ich arbeite höre, ist ich glaube dass lohnt sich jetzt für mich nicht mehr.

00:06:28: irgendwie habe ich das Gefühl das ist zu spät wofür auch immer zu spät für Veränderung, zu späht für einen neuen beruflichen Weg.

00:06:38: Zu spät um überhaupt noch mal was anderes zu wollen sich selber wieder ernst dazu nehmen und in den Mittelpunkt zu stellen.

00:06:44: kann ich das noch?

00:06:45: Darf ich das auch noch?

00:06:45: Das sind so Fragen die ich höre Und das ist für mich der allergrößte Irrglaube.

00:06:50: Und das haben wir ja ganz oft.

00:06:51: oder dass man so denken

00:06:53: naja

00:06:54: aber jetzt sei es mit Sport zu beginnen zum Beispiel Jetzt zieht sich das an im Maus und ich glaube auch, dass es ein ganz großer Irrglaube ist in ganz vielen Dingen.

00:07:06: Weil der beste Zeitpunkt ist immer jetzt!

00:07:10: Ja absolut und wir bringen ja gerade in dieser Lebensphase schon ganz viel mit, auf der wir aufbauen können.

00:07:16: Das vergessen viele so einfach!

00:07:18: Wir haben Lebenserfahrung, wir haben Berufserfahrungen, wir habe Krisen gemeistert... ...wir haben Menschenkenntnis und das sind alles ganz wertvolle Assets die wir auch nutzen können und die uns ja grade in unserer zweiten Lebenshälfte weiterbringen.

00:07:32: Was mir ja an deiner Arbeit zu Tagbedienern, du sprichst dir auch ganz klar von den Wechseljahren als Wendepunkt und nicht als Einschnitt.

00:07:41: Was ist für dich der Unterschied?

00:07:43: Und warum misst ihr es eben mehr als eine Frage der Wortwahl wenn man so will?

00:07:47: Einschnitt hat sowas Negatives.

00:07:50: Das tut weh!

00:07:54: Verlust, irgendwas wird weniger oder geht nicht mehr.

00:07:58: Und das finde ich so schade weil ein Wendepunkt ist.

00:08:01: tatsächlich da verändert sich die Richtung und natürlich verändert sich was bei uns Frauen in den Wechseljahren im Körper wie du gesagt hast im Geist, in der Seele.

00:08:12: aber das dürfen wir auch als Chance nutzen.

00:08:15: Das müssen wir sogar als Chance nutzen und eben als Wendelpunkt und nicht als Einschnitt.

00:08:21: Und ich finde es ja so spannend, dass das eben bei so viel Frauen in genau den Wechseljahren diese Phase ist.

00:08:27: Dass die einfach gespürn hat – wie bisher geht's irgendwie nicht weiter?

00:08:32: So möchte ich nicht mehr weitertun!

00:08:34: Also ich find' es so interessant, dass es eben ja ganz viele Frauen so geht.

00:08:40: Wird wahrscheinlich auch deine Erfahrung sein, dass deine Klientinnen oder den Frauen mit denen du zusammen arbeitest, so in den Wechsljahren

00:08:48: sind?!

00:08:49: Ja, total.

00:08:50: Also ich arbeite überwiegend mit Frauen um die Fünfzig.

00:08:55: Ich glaube meine jüngste Klientin war neunundzwanzig und die älteste war sechsundsechzig aber die meisten bewegen sich tatsächlich um diese fünfzig herum und da kommt so vieles zusammen.

00:09:07: also das sind natürlich einmal die körperlichen Wechseljahre aber gleichzeitig verändert sicher auch was bei uns im Kopf.

00:09:15: Wir haben schon ganz viel hinter uns gebracht, wir haben schon sehr viel geschafft.

00:09:19: Wir haben eine Karriere gehabt vielleicht.

00:09:24: Wir sind für alles und jeden natürlich auch verantwortlich und fühlen uns auch verantwortlich wie funktionieren.

00:09:31: Und dann kommt irgendwie dazu die Zeit wird ja auch ein bisschen konkreter als noch vor zwanzig Jahren.

00:09:38: Dann kommt dieser Gedanke was will ich eigentlich wirklich?

00:09:42: Und da fangen viele dann an, in so ein gedankliches Hamsterrad einzusteigen.

00:09:47: Aus dem sie auch nur sehr schwer wieder rauskommen und keine klare Antwort finden auf das was sie tatsächlich wirklich ausmacht und was sie wirklich wollen.

00:09:55: Dann kommen Sie häufig zu mir.

00:09:57: Hamsterad ist ein guter Stichwort weil ich glaube tatsächlich auch dass es ganz viele Frauen gibt die eben diese Gedanken haben und die dann vielleicht auch irgendwie weggewischt werden mit dem... Naja, aber was so ist?

00:10:09: Dürre heutzu weiter.

00:10:11: Und dann gibt's eben die andere Fraktion, die diese Gedanken gar nicht mehr loslässt und die sie denken, naja, dann kommen wir unter anderem zu dir und dieses Gefühl, dass sich etwas ändern muss oder soll, wie gesagt – das kennen ja ganz viele!

00:10:30: Was ist denn dann der erste Impuls, wenn ihr das wirklich beginne ernst zu nehmen und nicht wegzuwischen?

00:10:39: Der erste Gedanke, den viele ja dann haben.

00:10:42: Wenn sie diese Wünsche... Das ist ja häufig erst mal so ein unklares Gefühl.

00:10:46: Ich merke einfach nur, dass fühlt sich nicht mehr so stimmig an.

00:10:49: Da muss ich was ändern.

00:10:51: Und dann kommen so diese Gedanken, ach komm!

00:10:53: So schlimm ist es ja eigentlich auch nicht.

00:10:54: Und anderen geht's noch viel schlechter.

00:10:56: Denken Sie, viele Frauen selber, das kommt aber auch von außen So nach dem Motto, sei doch mal froh und glücklich mit dem was du hast.

00:11:02: Es gibt noch gar nicht schlecht aber es muss uns ja auch nicht erst richtig schlecht gehen bevor wir über Veränderungen nachdenken dürfen.

00:11:09: Und dann hast so häufig Angst bin ich jetzt egoistisch?

00:11:14: also Ich habe ja lange Zeit als frau insbesondere meinen ganzen rollen funktioniert andere mehr in den mittelpunkt gestellt und Dann fühlen sich viele tatsächlich egoistische.

00:11:24: wenn sie jetzt mal an sich denken und eben auch Ein bisschen was sagen wohl die anderen dazu?

00:11:30: Was sagt meine Familie dazu, was sagen meine Freunde dazu wenn ich jetzt nochmal einen neuen Job machen will.

00:11:36: Mich vielleicht selbstständig machen will?

00:11:38: und der dritte Punkt den ich ganz häufig erlebe ist viele glauben es muss erst noch irgendetwas passieren damit ich das und das tun darf.

00:11:47: Ich muss den perfekten Plan haben, es muss noch irgendetwas in meinem Leben anders sein.

00:11:53: Ich muss noch was lernen und ein Zertifikat haben – whatever!

00:11:57: – bis ich überhaupt den ersten Schritt machen kann.

00:11:59: Und deswegen sitzen viele fest im Hamsterrad, bevor sie überhaupt mal dazu kommen, einen ersten Schritt zu

00:12:05: machen.".

00:12:06: Also der Wunsch nach einem Neustart ist da aber viele haben eben kein klares Bild zu wissen, dass du jetzt gerade gesagt hast... Warum glaubst du, fehlt genau diese Klarheit eben so oft?

00:12:17: Obwohl die Frauen eben wie wir gerade gesagt haben ja schon wirklich so viel Lebenserfahrung mitbringen und eigentlich so gut aufgestattet sind.

00:12:25: Aber dann trotzdem diese Frage glaube ich Ja wer bin ich eigentlich wenn all das wegbricht oder wegfällt Dann so schwer ist zu beantworten und auch gleichzeitig dieser diese Klarkeit der Die Wechseljahre auch irgendwie so mit sich bringen Trotzdem zu finden vor lauter Nebel, um so pathetisch zu sprechen.

00:12:48: Also ich erlebe bei den Frauen mit denen ich spreche und mit denen Ich arbeite, dass gerade die, die schon ganz viel geschafft haben Und die tatsächlich auch ganz viel gewöhnt sind Leistung zu bringen im Job aber auch für die Familie Dass sie immer gewohnt waren Verantwortung zu übernehmen Für andere und das sie sich selber dadurch irgendwo ein Stückchen weit ... A hinten angestellt haben und darüber auch vergessen haben, was tut mir eigentlich wirklich gut?

00:13:17: Also was will ich eigentlich wirklich.

00:13:20: Und das ist so ein Moment wenn mir das bewusst wird... Das fühlt sich erstmal komisch an!

00:13:25: Ist aber ganz wichtig weil dann macht es Sinn wirklich genau da mal ehrlicher hinzuschauen und zu gucken ja was ist denn tatsächlich was mich ausmacht.

00:13:35: Glaubst du dass gottleistungsstarke Frauen sich auch öfter verlieren?

00:13:40: Ja, ich glaube und das beobachte auch in den Gesprächen und der Arbeit dass Frauen eben auch gerade die Leistung stark sind.

00:13:51: auch dieses ganz hohe Verantwortungsbewusstsein haben und wirklich diese Verantwortung fühlen immer gut funktionieren zu müssen in ihren ganzen Rollen.

00:14:01: Und die haben ja ganz viele Rollen, also wir Frauen... was sind wir denn alles?

00:14:04: Wir sind vielleicht Ehefrau oder Partnerin, vielleicht sind wir Mutter, wir sind vielleicht Schwester.

00:14:09: auf jeden Fall sind wir Tochter, wir oder Kollegin, Freundin und wir haben diese ganzen Rollen.

00:14:17: Und in denen funktionieren wir gut!

00:14:19: Wir bringen unsere Leistung und vergessen darüber ganz stark was will ich eigentlich selber?

00:14:26: Oder was will Ich in der Zukunft für mich selbst?

00:14:30: Du sagst ja ganz klar dass diese Klarheit nichts mit Selbstoptimierung zu tun hat.

00:14:35: das ist ja auch so ein Bild gerade auf Social Media welches ja sehr rasch irgendwie vermittelt wird.

00:14:42: Die Wechseljahre sind eine super tolle Zeit, aber jetzt musst du das, dass, das, das alles machen damit es da wirklich richtig gut geht.

00:14:51: und du sagst eben der Unterschied zwischen Klarheit und Selbstoptimierung ist ein essentieller nämlich welcher?

00:15:01: Naja wenn ich über Selbstoptimiierung spreche dann habe ich immer so im Hinterkopf schneller höher weiter noch was denn noch belastbarer, noch effizienter oder vielleicht auch noch gelassener oder noch besser organisiert?

00:15:15: Also es ist immer irgendwie noch besser.

00:15:18: Worum's hier aber geht ist eben nicht höher schneller und weiter sondern tatsächlich fast auch mal so einen Schritt zurückzutreten und schritt zurück zu treten uns zu sagen ich erkenne was wirklich zu mir passt was mich wirklich glücklich und zufrieden macht, und ich nehme diese Wünsche auch wirklich ernst.

00:15:37: Und dazu muss ich das aber erstmal verstehen – auch meine inneren Antreiber, meine Lebensmotive – und mal zu erkennen, wo ich mich vielleicht gerade so ein bisschen verbiege und was mir gar nicht so gut tut!

00:15:49: Fällt mir das nächste Buzzword ein, nämlich Dankbarkeit.

00:15:53: Aber das ist tatsächlich etwas, das durfte ich auch lernen und das sorge wirklich genauso demütig wie ich es meine.

00:16:00: Ich habe ja auch so eine Reise hinter mir mit Persönlichkeitsentwicklung usw.

00:16:05: Und das Thema Dankbarigkeit hab' ich ganz lange missverstanden.

00:16:10: Wenn man mal vieles versteht, vieles annimmt.

00:16:13: Genauso wie du es gerade gesagt hast.

00:16:17: Weil jede von uns die erstens dort gerade zuhören kann im besten Fall in einer gemütlichen guten Umgebung oder während eines Spaziergangs oder bei einer Autofahrt ja dann hast du schon mal ganz ganz viel in deinem Leben wofür man auch dankbar sein kann und darf absolut Und weg aus diesem Mangel denken.

00:16:40: und hin einmal zur Dankbarkeit, das ist schon ein ziemlich brader Weg wie wir sagen.

00:16:47: Aber ein sehr schöner und das zu erkennen glaube ich dass der schon mal ein sehr guter Schritt ist.

00:16:54: jetzt hast du gerade angesprochen innere Antreiber.

00:16:56: Das ist ja auch Teil deiner Arbeit, also du arbeitest mit Persönlichkeitsdiagnostik und inneren Antreibern.

00:17:03: Kannst Du das ganz kurz erklären was das ist?

00:17:06: Und warum es vielleicht mehr ist als ein einfacher Persönlichkeitstest wie man vielleicht eh schon kennt?

00:17:13: Ja, es hat damit tatsächlich gar nichts zu tun!

00:17:15: Also eine wissenschaftlich fundierte Persönlichesanalyse mit der ich arbeite und für mich ist das immer die Basis der Ausgang meiner Arbeit weil wir vergleichen Und auch sehr häufig und viel zu oft mit anderen, wie sie leben.

00:17:32: Wie sie arbeiten bringt uns aber nicht weiter.

00:17:35: Also vergleichen ist für mich tatsächlich eine der Dinge oder die wir wirklich aus unserem Leben streichen sollten sondern wir sollten bei uns bleiben.

00:17:44: Und es geht in dieser Analyse gar nicht darum, Menschen in irgendeine Schublade zu stecken und zu sagen du bist jetzt Wahl oder Eule.

00:17:53: Oder du bist gelbbrotgrün-blau sondern es geht um deine ganz individuelle Persönlichkeit Es geht um Deine Antreiber.

00:18:03: Also was macht Dich glücklich unzufrieden?

00:18:06: Was brauchst Du, um glücklich und zufrieden zu leben und zu arbeiten?

00:18:11: Viele Frauen wissen ja können, aber sie wissen häufig nicht so wirklich genau was sie auch wirklich glücklich und zufrieden macht.

00:18:20: Ich weiß es ist immer so ein großes Wort, aber am Ende geht es ja darum.

00:18:24: wenn ich meine inneren Antreiber und meine ganz persönlichen Lebensmotive kenne dann kann ich Entscheidungen auf einer ganz anderen Basis treffen und das ist immer der Startpunkt in meiner Arbeit da mal genauer hinzuschauen auf die Persönlichkeit der Einzelnen.

00:18:40: Was ist dein innerer Antreiber, der für dich das zu folgen?

00:18:44: Also bei den inneren Antreibern geht es ja also mit Lebensmotiven.

00:18:47: Da gibt es ja sechzehn verschiedene und die sind mehr oder weniger stark ausgeprägt.

00:18:52: Und das ist auch völlig okay!

00:18:54: Das gibt ja nicht irgendwie.

00:18:55: niedrig ist nicht gut und hoch ist gut sondern ich befinde mich immer dann in meiner Wohlfühlzone wenn ich mich innerhalb meiner Ausprägung auch bewegen kann.

00:19:05: Und ich sage mal ganz ein Beispiel, wo ich eine sehr hohe Ausprägung habe ist Essensgenuss.

00:19:11: Also mir ist Essengenuss super wichtig verbunden mit Sozialkontakten das heißt natürlich gerne mit Freunden und Familie.

00:19:20: Das ist meine absolute Wohlfühl- und Komfortzone.

00:19:24: Da gibt es noch eine ganze Reihe anderer Antreiber die man sich immer gerne in Kombinationen untereinander anschauen muss

00:19:32: Spannend.

00:19:33: Ich habe jetzt ganz was anderes erwartet, aber das klingt richtig gut!

00:19:36: Jetzt wissen wir also es gibt ganz oft das Gefühl hey da geht noch mehr ja?

00:19:41: Aber für alle die jetzt zuhören und sich denken Ja ich bin genau an diesem Punkt Was könnten so ein erster Schritt sein Bettina?

00:19:49: Also viele glauben ja sie müssen jetzt einfach gleich alles umwerfen.

00:19:52: Und dieser erste Schritt, der muss gar nicht groß sein.

00:19:55: Der muss einfach nur klar sein.

00:19:57: Also du musst weder morgen kündigen noch dein ganzes Leben auf den Kopf stellen oder den perfekten Plan haben.

00:20:02: Ich sage immer, du musst erstmal ehrlich bei dir hinschauen.

00:20:06: und hinschaun heißt stehe ich gerade was passt noch?

00:20:10: Was passt aber auch nicht mehr?

00:20:12: Was mache ich vielleicht schon viel zu lange oder erdulde ich?

00:20:15: auch?

00:20:15: ertrage ich schon viel so lange was ich eigentlich gar nicht mehr möchte?

00:20:17: ... auf gar keinen Fall mehr in meinem Leben haben.

00:20:21: Und viele aus meiner Erfahrung suchen sofort die Lösung, also den neuen Job oder das neue Projekt... ...oder die neue Beziehung.

00:20:30: aber wenn ich nicht weiß was mich wirklich antreibt und... ...wenn ich nicht weiss was ich wirklich brauche dann laufe ja Gefahr!

00:20:37: Ich nehme mich immer mit, dann wechselt quasi nur das Umfeld,... ...aber nehme meine heutigen vielleicht auch Probleme und Muster einfach mit... Und deswegen ist der erste Schritt für mich immer, bei dir selber ganz genau hinzuschauen.

00:20:53: Und dann?

00:20:54: Und dann daraus die ersten Schritte abzuleiten!

00:20:58: Also dann wirklich diese Klarheit gewinnen.

00:21:01: und da gibt es in der Arbeit mit den Frauen natürlich viele Tools und Strategien, die dich dann Schritt für Schritt dahin führen auch ein klares Ziel zu entwickeln und auch einen ersten Schritt wie ich dann da auch wirklich hinkomme.

00:21:14: Es ist ja ein langwieriger Prozess.

00:21:16: tatsächlich Glaubst du, dass Frauen sich da auch alleine durchmanövrieren können?

00:21:23: Erste Frage und zweite Frage ist die Zusammenarbeit mit deiner Coaching.

00:21:28: So wie du es bist dann so ein bisschen die Abkürzung vielleicht oder die Wegbegleiterin.

00:21:34: So habe ich sehr empfunden bei meinem Coaching Das war ein Kollege von dir, eine Österreich... Also eigentlich eine Deutsche, die in Österreich lebt.

00:21:43: Ich habe das so empfunden als ob es einfach eine Wegbegleiterin ist, die mir nicht den Weg zeigt sondern mit mir Seite an Seite geht und mir mal die Hand hält wenn sie mal ruck liegt.

00:21:57: Und es ruckelt oft in solchen Prozessen.

00:22:00: Ja, definitiv!

00:22:02: Das hast du gerade auch schön gesagt, Daniela.

00:22:04: Es ist tatsächlich beides.

00:22:06: Also es kann eine Abkürzung sein, abkürzend deswegen weil ich erlebe ganz häufig dass Frauen wenn sie zu mir kommen schon sehr lange mit sich selber gestruggelt haben Sich die in diesem gedanklichen Hamsterrad bewegt haben und immer Ich würde ja gerne, aber ich komme da nicht raus.

00:22:22: Also da kannst du natürlich jetzt ewig drin bleiben oder du holst dir mal den Impuls von außen.

00:22:27: Das kann schonmal wichtig sein und eben auch eine Abkürzung Und dann geht es ja auf den Weg.

00:22:32: Wenn ich mich dafür entschieden habe Dann ist das ja ein Prozess Und du hast recht, so ein Prozess, der dauert.

00:22:39: Das heißt ich habe eben schon gesprochen von der Persönlichkeitsanalyse, von Tools und Strategien.

00:22:44: wie gehe ich damit um?

00:22:45: Wie entwickel ich diese Klarheit?

00:22:47: Wie entwickelt auch dieses Ziel?

00:22:49: weil viele sagen mir auch Ich weiß ja gar nicht mehr was ich will also dahin zu kommen das eine ist Wissen und das andere is Umsetzung.

00:22:57: Also wissen tun ja ganz viele.

00:23:00: Viele kommen nicht in die Umsetzung.

00:23:01: und was kann dann der erste Schritt sein?

00:23:04: Du hast eben noch was Wichtiges gesagt.

00:23:05: Es geht nicht darum, den Weg für die Frau zu gehen oder zu sagen du musst jetzt da lang oder da lang gehen sondern es geht wirklich darum diese Begleitung zu sein eben tatsächlich Impulse zu geben oder auch mal die Hand zu halten und dann wirklich Schritt für Schritt auf den Weg zu bringen.

00:23:26: Umsetzung ist da wirklich ein gutes Stichwort.

00:23:29: also Ich glaube, sämtliche Coaches dieser Welt.

00:23:33: Sämtlichen Instagram-Kanäle dieser Welt, sähmtliche YouTuberinnen dieser Welt – ja die haben alle wirklich tolle Impulse und tolle Ideen!

00:23:43: Und geben was vor, teigen Möglichkeiten.

00:23:48: Mach ja Ihnen auch nichts anderes mit Menomio.

00:23:51: Aber die Königsdisziplin ist dann herauszufinden, was passt da für mich?

00:23:58: um vor allen Dingen dann auch wirklich in die Umsetzung zu kommen.

00:24:02: Ich zum Beispiel, ich würde mir oft wünschen vielleicht einmal ein-zwei Mal auch etwas zu schlafen.

00:24:10: Ich bin eine totale Umsetzerin habe aber jetzt mit der Zeit gelernt dass immer mal Zeit lassen darf weil ich so geprägt war es muss schnell keine Zeit verlieren.

00:24:21: hopp hopp kein Stillstand und das war für mich zum Beispiel am Anfang sehr schwierig, mir pausen zu gönnen.

00:24:28: Gerade wo Pausen in den Wechseljahren so wichtig sind!

00:24:33: Also ich glaube nicht nur in den wechseljahren sondern ganz generell.

00:24:37: jetzt hast du einen extremen Erfahrungsschatz schon nach dieser jahrenlangen Arbeit mit Frauen bei denen was hast du da noch so?

00:24:46: So ein Nähkästchengeschichten, wo du sagst boah das druggeln echt viele oder das ist für viele eine Herausforderung.

00:24:54: also tatsächlich erlebe ich es Häufiger, dass die Herausforderung in der Umsetzung besteht.

00:25:02: Weil Ihnen einfach Klarheit fehlt.

00:25:04: Also erst Klarheit dann Umsetzung und das ist eben ... Und was du eben gesagt hast dich Pausen zu gönnen?

00:25:12: Ist total wichtig.

00:25:13: jetzt immer wieder bei dem Thema es geht nicht um Selbstoptimierung Es geht nicht mehr schneller höher weiter.

00:25:18: aber ganz generell erlebe ich bei den Frauen mit denen ich arbeite häufig auch selbst Zweifel.

00:25:24: Also Frauen, die erfolgreich sind.

00:25:26: Die auch Karriere gemacht haben.

00:25:28: Die trotzdem in dieser Situation plötzlich an sich zweifeln und gar nicht wissen wie sie damit umgehen sollen weil sie sind ja starke Frauen Und das ist etwas, wo man auch mal genauer reinschauen darf.

00:25:40: Da arbeiten wir eben auch mit Glaubenssätzen und Dingen die da zum Vorschein kommen, wobei mir da immer ganz wichtig ist der Arbeiten lösungsorientiert.

00:25:49: also wer schaut nicht in die Vergangenheit?

00:25:51: aber es ist trotzdem wichtig seine Muster- und Blockaden zu erkennen die dahinter stecken.

00:25:58: warum ich jetzt mich im Hamsterrad befinde und diesen Schritt mache für mich

00:26:04: Aus meiner Ahnung einfach zu diesem Thema, dass ich so eine schnelle Umsetzerin bin.

00:26:07: Ich kann mir erinnern wie ich begonnen habe mit meinem Coaching wo ich danach wegsagt hab.

00:26:13: So!

00:26:13: Hab's verstanden?

00:26:14: Next!

00:26:18: Damals nicht wissend das alleine es Verstanden zu haben ja überhaupt nicht ausreicht.

00:26:24: also du musst dir schon fühlen und gespieren Und wenn das zum ersten mal dann passiert finde Das ist richtig cool.

00:26:34: Ja, was du sagst ist ja wirklich dieses Wissen.

00:26:36: Du kannst dir doch wissen auch aneignen also du kannst doch... gibt doch nichts was du heute nicht irgendwo lesen nachschlagen erfahren kannst und trotzdem struggling.

00:26:46: so viele weil einfach diese Umsetzung dieses Fühlen dieses wie fühlt sich das denn an wenn ich so diesen ersten kleinen Schritt aus meiner Komfortzone gehe?

00:26:57: Wie fühlt es sich dann an?

00:26:58: Und da muss man auch wirklich sagen der Weg ist ja nicht vorgegeben.

00:27:02: Also viele glauben ja, ich will von A nach B und stellen aber fest, dass sie vielleicht nach C oder E wollen.

00:27:08: Dass dieser Weg ganz anders aussehen darf als Sie sich den vielleicht vorgestellt haben.

00:27:13: Aber das werde ich nur erfahren wenn ich ihn erstmal gehe, wenn ich erst mal diesen ersten Schritt mache – und das ist einfach ein Prozess!

00:27:21: Jetzt bist du viel mit Frauen in Kontakt und sind ja viele Frauen bei dir die wirklich etwas verändert haben?

00:27:26: Was glaubst Du, ist der große Unterschied zu denen, die es dann auch wirklich geschafft

00:27:32: haben?!

00:27:32: Rein die Umsetzung?

00:27:34: oder was gehört denn noch alles dazu?

00:27:36: Es gehört vor allen Dingen diese Bereitschaft dazu, sich auch wirklich auf diesen Prozess einzulassen.

00:27:44: Das heißt viele spüren das da, was gerade nicht stimmig ist, dass ich etwas verändern möchte und haben trotzdem immer noch so eine kleine Blockade zu sagen ja aber... Ich guck mir das mal an, habe mich auch schon einmal gehört, was jetzt der Unterschied?

00:28:02: Es ist einfach wichtig, sich da offen darauf einlassen zu wollen.

00:28:06: Weil ich dieses Ziel habe – es soll mir ja hinterher besser gehen!

00:28:10: Ich will ja Veränderung und das ist ein unheimlich wichtiger Punkt weil ohne diese Bereitschaft im Vorfeld werde ich nie in die Umsetzung kommen.

00:28:21: Und die Umsetzungen sind dann natürlich extrem wichtig gar keine Frage.

00:28:23: Ich muss aber erst mal dahin kommen.

00:28:26: Ich versuche mir ja gerade darauf zu sensibilisieren, das Wort Aber so gut es geht aus meinem Wortschatz zu streichen und einfach mit Und zu ersetzen.

00:28:34: Macht einen riesengroßen Unterschied!

00:28:37: Sehr gerne Einladung an alle die zuhören heute mal wirklich Fokus auf das Wort aber dieses Wort mit und zu ersetzten.

00:28:46: Bediener wie lang dauert denn so ein Prozess?

00:28:49: Also wie lange muss ich den für meine Reise einplanen?

00:28:53: Also ich glaube der Prozess ist wie du sagst eben ein Prozess und der endet ja eigentlich gar nicht.

00:29:00: Sondern wir entwickeln uns ja permanent weiter, das Schlimmste glaube ich für mich was mir passieren könnte ist dass sich jetzt an einem Punkt stehe, an dem ich mich nicht mehr weiterentwickeln kann oder darf.

00:29:10: also das finde ich...

00:29:11: Findete schlimmste wenn jemand zu dir sagt man bleib so wie du bist zum Geburtstag oder sowas wo man denkt oh mein Gott nah ich habe nur so viel vor hat ich würde nicht so bleiben weil ich bin

00:29:19: ganz genau!

00:29:20: Also der Prozess endet aus meiner Sicht nie aber der Weg, den wir gemeinsam gehen.

00:29:26: Also um wirklich erstmal diesen Weg zu ebnen.

00:29:30: Der Dauert-Roundabout sechs Monate.

00:29:32: Das heißt ich arbeite immer erst mal auf Basis der Persönlichkeit mit den schon angesprochenen verschiedenen Tools und Strategien wie ich meine Ziele formuliere, wie ich überhaupt wieder Klarheit über meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse bekomme.

00:29:47: das sind ungefähr acht Wochen Und dann gehen wir nochmal in die Umsetzungsphase, in der ich als ... Ich nenne es auch gerne mal so Spargingspartner.

00:29:56: Auch noch begleite und unterstütze und dann darin wenn es ganz bestimmte Themen und Fragen gibt und sie dann nach und nach zu das meine Klientin dann wirklich ihren eigenen Weg findet.

00:30:11: aber das ist immer nur der Anfang des Weges dessen dürfen wir uns auch bewusst sein.

00:30:15: Aber das ist schonmal riesig viel wert Wenn ich weiß Ich habe die Werkzeuge und weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

00:30:23: Und diese Zusammenarbeit geht nur physisch bei dir?

00:30:26: Wo bist du Bettiner?

00:30:27: Die geht tatsächlich nicht physisch sondern ich arbeite online.

00:30:32: Ich selber bin im Rhein-Main-Gebiet in der Nähe von Frankfurt und meine Kurse finden online statt über Zoom statt mit wöchentlichen Calls und Sessions.

00:30:46: Klientin gehabt aus Österreich, aus Luxemburg, aus Dänemark.

00:30:51: Also das ist eigentlich ganz egal wo du herkommst.

00:30:55: Infos dazu gibt es dann natürlich in den Schonungs-Dobbiter gerne nachlesen wie ihr mit der Bediener in Kontakt treten könnt und mit dir arbeiten könnt.

00:31:03: Bedieneits wird mir noch interessieren oder was ist die erste so richtige sichtbare Veränderung von eben Frauen, die mit dir Arbeiten?

00:31:13: Die sich auf den Meg machen... Was verändert sie jetzt?

00:31:16: Allererstes meistens.

00:31:17: Also zuallererst mal verändert sich ja was innen drin, also wenn ich diese Klarheit finde, wenn ich auch weiß wofür ich stehe?

00:31:25: Wofür Ich stehen will, wo ich hinwill und damit einhergehend werde ich ja auch nach außen anders auftreten.

00:31:32: Wenn ich ganz klar benennen kann Was sind meine Wünsche und Ziele?

00:31:35: Was will ich vielleicht auch nicht mehr Dann verändert sicher auch mein Auftreten nach Außen Meine Sichtbarkeit nach Außen Vielleicht auch meine Präsenz.

00:31:45: Und immer, wenn sich an mir was verändert und das ist mir ganz wichtig.

00:31:49: Viele sagen immer wir müssen im Außen etwas verändern.

00:31:52: also da muss ich was verändern keine Ahnung in der Politik in der Gesellschaft in den Medien in den Unternehmen überall aber ändern.

00:32:00: und anfangen kann Ich immer nur bei mir selber.

00:32:02: und wenn ich an mir selber was verende dann wird sich auch In meinem umfeld was verendern und dass zieht kreise.

00:32:09: und diese neue klarheit die wird sich noch außen ausdrücken

00:32:12: Dieses Innen- und Aus- und das finde ich ja so interessant, weil... Ich war auch ganz lang so eine, die gesagt hat, naja aber solange sie der oder die nicht ändert kann ich nichts machen.

00:32:25: Aber Veränderung beginnt immer bei dir im Innern!

00:32:30: Auch zu akzeptieren du kannst keinen Menschen ändern Ja,

00:32:35: absolut.

00:32:35: Also da bin ich sowas von bei dir.

00:32:37: und was mich immer auch ein bisschen traurig macht wenn jemand mit so einer Einstellung kommt Ich begebe mich dann ja in so eine Opferrolle In die Rolle derjenigen, die ja nichts machen kann Weil sich ja da draußen erst etwas verändern muss weil sich in meinem Umfeld etwas ver ändern muss weil mein Chef doof ist whatever.

00:32:55: Aber zu erkennen dass ich es in der Hand habe das ist für mich einer der ersten und wichtigsten Schritte.

00:33:01: Darum ist es an mir so wichtig, weil ich auch immer mehr erkenne ja was wir eigentlich mit Menomeo.

00:33:07: Jetzt habe ich schon über hundertfünfzehn Folgen aufgenommen.

00:33:11: die sind alle toll die sind wirklich super bringen viele Frauen richtig weit.

00:33:15: aber was will ich eigentlich damit?

00:33:17: und ich bin darauf gekommen ich will tatsächlich das Narrativ der Wechseljahre ändern mein Nordstern meinen innerer Antreiber ist es wirklich dass in einigen Jahren nicht mehr mit so einer Angst mit so einem Umwissen über diese Phase gesprochen wird.

00:33:35: Weil das macht einfach ganz viel aus, weil genau wie du sagst wenn ich von vornherein sage na mein Gott, na wechseljahre!

00:33:41: Das kommt dann irgendwann einmal daher, dann schwitzt sie nur mehr, dann nimmt mich zu und ist alles aus und geschenkt und alt bin ich dann auch.

00:33:47: interessiert sich keine Sau mehr für mich?

00:33:49: Dann wird es wahrscheinlich ja genauso sein.

00:33:51: Wenn ich aber weiß hey diese Phase ist bei Frauen echt spannend.

00:33:56: also so Puberté zwei Punkt Null Man wird zu Queenagerin, was auch immer.

00:34:01: Man kann so viele positive Worte dafür verwenden und da geht es überhaupt nicht darum irgendwie etwas schönzumalen oder so.

00:34:10: aber es geht um die Einstellung!

00:34:12: Und ja... Da gibt es noch ganz viele Dinge über die wir Bescheid wissen müssen.

00:34:17: Gott sei Dank verändert sie das gerade.

00:34:19: Aber mein Antreiber ist es das Narrativ der Wechseljahre zu ändern.

00:34:24: Ich finde das mega.

00:34:25: Das ist auch was unglaublich wichtig ist, weil die Wechseljahre waren ja lange genug in so einer Art Schmuddelecke.

00:34:33: So nach dem Motto was du schon beschrieben hast danach kommt ja eh nichts mehr dann geht's ja bergab und ich finde auch es geht nicht berg ab sondern das ist eine Chance.

00:34:43: Es ist eine chance uns selber nochmal ganz neu wahrzunehmen Und auch mal auf dass zu schauen was war aber vor allen Dingen auf das zu gucken was kommen darf und dann ist eben genau der moment zu sagen Und jetzt bin ich dran, ohne alles andere gleich hinter mir lassen zu müssen und wirklich meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen.

00:35:05: Um diese zweite Lebenshilfe nenne ich es ja immer gerne einfach so einer ganz tollen Zeit zu machen – wir haben noch viele tolle Jahre, die wir gestalten müssen, sage ich mal!

00:35:17: Es ist ja auch ein bisschen zahnender Zeit mit deiner Arbeit Persönlichkeitsentwicklung.

00:35:21: Jetzt hast du seit über dreißig Jahren Erfahrung damit dich... Ich träume fast zu Wetten vor dreißig Jahren.

00:35:27: Hattest du vielleicht nicht so viele Klientinnen, wie du jetzt hattest?

00:35:31: Es sind ja nicht nur Frauen, die gespürn.

00:35:33: Herr Irgendwie weiß ich nicht her also dieses mit sich selber arbeiten hin schauen zu wollen was ist Leben eigentlich wirklich?

00:35:43: Ist schon ein bisschen zahnender Zeit.

00:35:45: Also fuhre gerne deine Erfahrungen was sich in den Dreißig jahren getan hat und ich glaube Wechseljahre dieses Alter der Frauen, also abgesehen von den ganzen hormonellen Umbauarbeiten die uns halt auch dabei unterstützen das wir wieder mehr Verantwortung für uns übernehmen oder uns mehr priorisieren.

00:36:04: Ist es schon auch die Tatsache dass man als Frau gerade wenn man sie für das Modellfamilie entschieden hat heute gerade mal dann so mit vierzig am besten vor einmal wieder ein bisschen durchschnaufen kann?

00:36:16: Ja absolut!

00:36:16: Also Zeitgeist hört sich ja immer so ein bisschen Ja, das ist so was Trendiges.

00:36:22: Es ist natürlich mehr als vor zwanzig oder dreißig Jahren.

00:36:27: Das ist gar keine Frage.

00:36:28: aber es ist auch gut so weil viele hängen eben in dieser Zeit ein bisschen durch und fragen sich ja war's das jetzt?

00:36:38: Oder was kommt jetzt noch?

00:36:39: Und es gibt auch viele gerade in früheren Jahren die es dann einfach hingenommen haben und gesagt haben ja ist halt so.

00:36:47: Also war schon mal meiner Mutter so und bei deren Mutter.

00:36:50: Und wir haben heute die Möglichkeiten, uns da ganz anders weiterzuentwickeln.

00:36:56: Und dieses Verständnis auch dafür dass diese Entwicklung ja nicht irgendwie aufhört weil ich jetzt in den Wechseljahren bin sondern das die da vielleicht erst nochmal ganz neu anfängt.

00:37:07: Das ist ein super Fortschritt und deswegen finde ich dieser Arbeit auch wie du machst Daniela so wichtig einfach immer wieder herauszustellen und ganz klar zu machen, hey das ist kein Ende sondern es ist ein Aufbruch.

00:37:21: Und diesen Aufbrug dürfen wir Frauen echt zelebrieren.

00:37:25: also da dürfen wir wirklich auch sagen, Chaka!

00:37:28: Was kommt jetzt?

00:37:30: Ich bin bereit.

00:37:31: Dankeschön erstens für deine Wertschätzung für meine Arbeit und ihr empfiehnts tatsächlich genauso und ich möchte euch nicht mehr tauschen mit meinem dreißigjährigen ich und Jogane mit meinen vierzigjährigen Bediener, bevor wir noch zu den Fragen aus der Community kommen würde ich dir abschließend gerne diese Frage stellen.

00:37:48: Was würdest du einer Frau sagen die jetzt bis jetzt zugehört hat und eben total gespürt?

00:37:55: Ja es ist wirklich so ein neuer Lebensabschnitt beginnt aber irgendwie war sie nun nicht so richtig wichtig diesen jetzt gestalten soll.

00:38:03: also Ich würde vor allen Dingen erst mal sagen Du darfst dieses Gefühl ernst nehmen Und nicht einfach irgendwie drüber weggehen so nach dem Mord vor, das ist nur eine Fasehase.

00:38:12: Das wird schon wieder vergehen kann sein aber dann wird es dir wahrscheinlich nicht besser gehen.

00:38:17: also dieses Ernst nehmen dass sich da was meldet das auch gesehen werden darf und Was ich auch noch ganz wichtig finde Nicht diesen sich so einen Druck machen Also so ein druck zu machen.

00:38:28: boah Ich muss jetzt irgendwie gleich mein halbes Leben Verändern oder auf den prüfstand stellen.

00:38:33: also auch das ist gar nicht der Sinn und Zweck.

00:38:36: Das ist ja auch das, was viele davon abhält.

00:38:37: Weil sie so einen Berg sehen und gar nicht wissen ... Geh ich da jetzt rauf?

00:38:42: Gehe ich da rechts rum oder links rum?

00:38:44: Oder bleibe einfach da, wo ich bin?

00:38:46: Und es ist der Moment, der dich auffordert, anzuhalten und zu sagen, bevor ich da eine Entscheidung treffe, schaue ich bei mir selber mal genau hin!

00:38:57: Und gebe mich vielleicht gar nicht erst in das Hamsterrad oder seht zu, dass ich wieder rauskomme.

00:39:01: Und das ist ein erster kleiner Schritt der gegangen werden darf.

00:39:07: Step by step.

00:39:09: Ganz was Wichtiges, was ich mir auch gerne jeden Tag irgendwo von einem Zettel schreibe damit ihr das ja nicht vergießt.

00:39:16: Bettina wir kommen zu den Fragen aus der Community.

00:39:19: da schreibt die Gabi Anderskor-Ela Ich will mich unbedingt beruflich verändern!

00:39:25: Ich habe auch schon einen Plan.

00:39:26: mein Umfeld reagiert total skeptisch darauf.

00:39:30: ich bekomme aus der Familie auch keine Unterstützung.

00:39:33: Was soll ich tun?

00:39:35: Ja, das kommt mir bekannt vor.

00:39:38: Also Veränderung ist natürlich immer etwas für andere... Das fühlt sich erst mal ungewohnt an!

00:39:45: Das macht Angst weil das hat lange wahrscheinlich jahrelang Jahrzehnte lang alles gut funktioniert und jetzt soll sich da was verändern.

00:39:53: auch das Verständnis zu haben sozusagen ja okay ich verstehe dass das für euch schwierig ist und ihr selber tut es wahrscheinlich ein Stückchen weit weh, weil du wünschst dir natürlich Unterstützung und Zuspruch.

00:40:06: Und dass das eigene Umfeld sagt toll mach das und wir ziehen da alle mit läuft aber nicht immer so.

00:40:12: Also jeder hat ja sein eigenes Bild seine eigenen Erfahrungen auch eigene Ängste eigene Sicherheitsbedürfnisse und von daher heißt es ja nicht was dein Plan falsch ist Es ist eben dein Plan.

00:40:29: Also wichtig ist da, dass du dir über deine eigenen Motive, über deine eigene Wünsche und Ziele wirklich klar wirst.

00:40:38: Dass du deinen Plan vielleicht auch nochmal darauf hinüberprüfst und dann zu sagen was will ich jetzt als ersten kleinen Schritt machen?

00:40:47: Und wie gehe ich dann weiter vor?

00:40:49: Das ist super wichtig weil irgendwann musst du vielleicht auch akzeptieren mein Umfeld findet das jetzt gerade nicht so toll aber es ist mein Weg!

00:40:58: Und wenn ich eine klare Entscheidungsgrundlage habe und ein Ziel, dann kann ich ihn auch gehen.

00:41:18: Auch da würde ich sagen fang mal mit ganz kleinen einfachen Fragen an weil viele fragen sich dann wie will ich leben?

00:41:26: Wie soll mein Traumleben aussehen?

00:41:27: Also das ist dann auch schon wieder eine Nummer zu groß, sondern einfach mal fragen.

00:41:34: Was macht mir gerade Freude in meinem Leben?

00:41:37: In meinem Job?

00:41:38: und was macht mir grade keine Freude?

00:41:41: Und was mache ich?

00:41:41: vielleicht nur noch weil ich es schon immer so gemacht habe?

00:41:45: und wo sage ich manchmal ja oder lieber nein?

00:41:49: sagen würde?

00:41:50: also ganz viele Fragen die dir Schritt für Schritt ein Bild malen.

00:41:56: Vor allen Dingen frag dich mal, was möchtest du in fünf Jahren oder in zehn Jahren auf gar keinen Fall bräuen?

00:42:04: Was was du nicht gemacht hast.

00:42:06: Also eine meiner Gentinnen mit der ich gearbeitet habe hat man einen schönen Satz gesagt Frau muss nicht als Superwoman durch die Welt schweben.

00:42:13: aber ein hätte ich nur sollte im Wortschatz einer Frau nicht vorkommen.

00:42:28: Also, die war vielleicht gar nicht so glorreich wie sie klingen mag jetzt am Anfang.

00:42:35: Sie ist aber bei mir auch langsam gewachsen diese Idee und auch diese Entscheidung erfolgreich zu gründen.

00:42:42: Ich hatte ja über viele Jahre eigentlich meinen Traumjob Und da war ich total glücklich.

00:42:48: Ich habe immer mit Menschen und für Menschen gearbeitet, und irgendwann haben sich aber die Rahmenbedingungen innen wie außen geändert.

00:42:57: Und ich fand mich im Aufgabenbereich wieder der mir gar nicht wirklich entsprochen hat!

00:43:03: Und ich habe immer gemerkt... ...ich konnte meine Stärken und Erfahrungen, sondern vor allen Dingen das was ich auch wirklich gerne gemacht habe, wofür ich gebrannt habe, gar nicht mehr richtig einsetzen.

00:43:13: Gabs ein oder mehrere Erfahrungen.

00:43:16: Ich war es in Meetings, das Unternehmen wollte sich auch neu ausrichten was ja auch völlig normal und legitim ist und es wollte sich verjüngen also sprich so nach außen hin etwas jünger und frischer auftreten.

00:43:31: Und die Hauptzielgruppe nämlich Frauen in der zweiten Lebenshälfte Die wurden da immer weniger sichtbar und sollten nach Außen nicht mehr so stark präsentiert werden.

00:43:43: Und ich saß dann irgendwann in einem Meeting und hab gedacht, verdammt!

00:43:47: Die reden ja über mich.

00:43:49: Also die reden ja quasi jetzt über Frauen wie mich, die man so in der Öffentlichkeit dann doch nicht mehr so präsentieren möchte.

00:43:55: Das war für mich ein Moment, das ist ja wie wenn du schwanger bist, siehst du überall Schwangere?

00:43:59: Bei dieser Erfahrung war es so... Ich habe überall Frauen gesehen, die weniger sichtbar wurden, deren Arbeit vielleicht auch weniger gewertschätzt wurde, die so'n bisschen in der Versenkung verschwinden sollten.

00:44:12: Und das war für mich dann der Moment, wo ich gesagt habe, boah dazu will ich was beitragen.

00:44:17: Das ist mein Nordstern!

00:44:18: Du hast davorhin so schön drüber gesprochen, was dich antreibt und dass es das, was mich antreibt.

00:44:23: Nämlich Frauen dabei zu unterstützen da rauszukommen wieder in ihre Sichtbarkeit zu kommen, wieder wirklich in ihre auch Lebensfreude – und das meine ich jetzt beruflich wie privat – sodass wirklich da keinen Abstieg ist?

00:44:41: Einschnitt ist, sondern es auch wieder richtig bergauf gehen kann.

00:44:45: Alle die sich jetzt denken das klingt so fantastisch, das klingt so interessant wie man mit der Bettina zusammenarbeiten kann steht alles in den Show-Nutz unbedingt da einen Blick reinwerfen.

00:44:57: Liebe Bettiner Issac vielen vielen Dank für diese tolle Inspiration step by step aber dennoch einen Weg zu gehen.

00:45:07: Danke schön!

00:45:09: Super super gerne.

00:45:13: Menomeo erscheint immer freitags überall, wo es Podcasts gibt.

00:45:17: Die Folgen wechseln sich immer zwischen Expertinnen und Experten Talks und dem Wechselwirkung-Plausch ab – wo ich mit Frauen aus dem öffentlichen Leben aber auch aus der Menomeokommunität so gern auch mit dir locker und entspannt über die Freuden und Herausforderungen der Wechseljahre rede!

00:45:34: Du möchtest gerne mal mit mir sprechen?

00:45:36: Dann meld dich unter danielaetmenomeo.at.

00:45:40: Außerdem, wenn du keine Folge verpassen möchtest, dann folge dem Podcast auf der Plattform Deiner Wahl und aktiviere die Glocke.

00:45:48: Und bewerte Menomio mit Sternen – das hilft mir und dem Thema Wechseljahre in der Sichtbarkeit!

00:45:54: Mehr Tipps und Wissenswertes gibt es übrigens auch auf Instagram unter menomeo underscore podcast und auch ganz klassisch im Internet unter www.menomio.at wo du dich übrigens auch zu meinem kostenlosen Newsletter anmelden kannst.

00:46:11: Bettina, ganz haben wir noch nicht durch!

00:46:14: Du schreibst mir zum Abschluss bitte noch in mein Menomio-Freudenbuch.

00:46:19: Funktioniert so?

00:46:20: Ich beginne einen Satz du vervollständigst diesen Bitte.

00:46:23: Sehr gerne!

00:46:25: Daran merke ich dass ich in den Wechseljahren bin.

00:46:28: Daran das ich doch etwas mehr auf mich und meinen Körper achten darf weil der mir heute schon etwas schneller zeigt was mir gut tut und was mir nicht gut tut.

00:46:42: Meine größte Herausforderung in den Wechseljahren?

00:46:46: Das ist garantiert, dass mein Energielevel heute manchmal niedriger ist als meine To-do Liste lang.

00:46:58: Dass Sie eben nicht der Anfang vom Ende sind sondern das Zeitpunkt wo ich mal wieder genau auf mich schauen darf nicht wieder richtig bergauf gehen kann, sondern ich würde jetzt mal sagen auch weiter berg aufgehen wird.

00:47:12: Meine geheimwaffe in den Wechseljahren?

00:47:15: Ich würd' sagen das ist mein genadenlose Optimismus und auch eine Menge Humor wenn erstmal dann doch nicht so läuft wie ich mir das vorstelle.

00:47:26: Glücklicher wechseljahre heißt für mich

00:47:29: Nicht mehr dem hinterherzulaufen oder auch hinterher zu trauern was man war Sondern wirklich mit großer Freude Das anzunehmen und neugierig zu sein auf das, was

00:47:48: kommt.

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